Österreichische Meisterschaften Langstaffel U16
Neuigkeiten des LCA Umdasch Amstetten
Drei LCA Athletinnen nutzen heute die Gelegenheit in St. Pölten bei den Unionlandesmeisterschaften außer Wertung zu starten – und es zahlte sich wirklich aus!
Den Anfang machte Livia Wurzer (U18) im Weitsprung. Sie zeigte mit sehr starken Sprüngen ihr Können – leider waren die meisten Sprünge ungültig. Das Endergebnis war eine Weite von 5,04m und dies wäre der 2. Platz gewesen. Gleich darauf folgte für sie dann der 100m Sprint. Das Ergebnis eine super Zeit von 12,95s.
Ebenfalls in der U18 Klasse startete Sophia Gruber-Pandion. Auch sie bewies heute ihre Spritzigkeit. Bei den 100m sprintete sie zu einer Spitzenzeit von 12,46s. Danach ging sie noch bei den 100m Hürden an den Start und zeigte auch hier ihre gute Form (14,63s PB).
Chiara Vojtek startete in der U16. Zum ersten Mal sprintete sie 100m und das wirklich sehr sehr gut (13,68s). Danach zeigte sie ihr Talent im Hochsprung und übersprang bereits zum 2. Mal 1,45m. Der abschließende 800m Lauf verlief nicht ganz nach ihrer Wunschvorstellung. Die Bewerbe davor waren doch sehr Kräfte raubend und die Hitze machte es nicht besser.
Insgesamt wieder ein super Auftritt unserer LCA-Athletinnen!
Am Nachmittag ging es dann auch gleich mit dem Liese Prokop Memorial weiter. Auch da vertraten 2 Athleten unseren Verein. Lorenz Ursprunger und Max Rummler glänzten im Hürdenlauf. Lorenz gewann den 110m Hürdenlauf mit Saisonbestleistung – ihm fehlten 2 Hundertstel auf das EM-Limit! Max Rummler steigerte seine Bestleistung um 7 Zehntelsekunden und bestätigt seine gute Form.
Wir wünschen euch allen viel Erfolg bei den folgenden Wettkämpfen – für manche ist dies ja schon nächste Woche (U18/U23 Staatsmeisterschaften)!
5 Landesmeistertitel für den LCA Umdasch
Die Lca Umdasch Amstetten NachwuchsathletInnen brachten bei der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft der u16 und u20 Klassen in Wien hervorragende Leistungen, die medaillenmäßig entsprechend belohnt wurden.
In der weiblichen u16 Klasse krönte sich Sigita Stankeviciute zur Doppellandesmeisterin – über 300m Hürden in einem spannenden Duell mit einer Mödlinger Läuferin mit persönlicher Bestzeit und über 300m flach. In diesem Rennen belegte Laura Tatzreiter Rang 2, die ihrerseits die 1000m nach einem Frontlauf mit persönlicher Bestzeit für sich entscheiden konnte. Den vierten Titel holte Trainingskollegin Livia Taibon über 3000m mit einem fulminanten Finish und einem überaus clever angelegten Lauf.
Gemeinsam mit Anika Gleiß reichte es für die drei in der 4x 100m Sprintstaffel zu Silber, wobei nur ein Sturz Lauras mit anschließender Bauchrutschüberquerung der Ziellinie den Sieg um 1 Hundertstelsekunde verhindern konnte.
Anika bestätigte ihre gute Sprintform zusätzlich mit Bestleistung und lief im 100m Finale auf Platz 6.
Noch u14 Athletin Chiara Vojtek überraschte sich über 1000m wohl am meisten mit Platz 5 und dem Limit für die Österreichische u16 Meisterschaft.
In der u20 Klasse der Burschen gewann David Krejci überlegen und ohne gefordert zu werden Gold über 400m Hürden und am Tag darauf Silber über die Hürdenkurzstrecke.
Natascha Ettlinger gelang in der weiblichen u20 über 100m Hürden das Kunststück, sich trotz eines Sturzes an der letzten Hürde noch die Bronzemedaille vor den von hinten nahenden Läuferinnen zu sichern. Über die Langhürden unterbot sie gar das Limit für die Österreichische u20 Meisterschaft.
Mit einem 4. Rang stieg Sophia Gruber-Pandion wieder ins Langhürdengeschehen ein. Ihre früheren Trainingskolleginnen Livia und Viola Wurzer erreichten im Weitsprung die Plätze 4 und 6.
Isabella Ettlinger bestätigte mit einem 4. Platz über 400m flach ihre gute Form im Langsprint.
Jana Schiefer wurde nach mutigen Läufen über die Lang- und Kurzhürdenstrecke jeweils mit persönlichen Bestzeiten belohnt.
Wir wünschen den gestürzten und leicht angeschlagenen Läuferinnen alles Beste und rasche Schmerzfreiheit –mögen sie ihre guten Leistungen im Kopf behalten-, denn die nächsten Bewerbe und Meisterschaften lassen nicht lange auf sich warten.
Fotos: Facebook
Ergebnisse: ÖLV
Mit sehr hoher Motivation reiste unsere kleine Gruppe nach Schwechat an. Der Regen trübte anfangs etwas die Motivation der 3, aber diese kam dann doch schnell wieder zurück.
Chiara Vojtek, noch U14 Athletin, trat in 3 Bewerben an. Als 1. Disziplin stand der Weitsprung an. Nicht gerade ihre Lieblingsdisziplin, aber dennoch erreichte sie mit 4,17m eine neue Bestleistung. Dann ging es auch relativ schnell mit dem 60m Sprint weiter. In diesem Bewerb wurden auch die Landesmeisterschaften ausgetragen. Als zweite im Vorlauf mit einer Zeit von 8,65s qualifizierte sie sich für das Finale. Dort ging es dann sehr knapp aus – der undankbare 4. Platz blieb schließlich für Chiara über. Mit einer spitzen Leistung und einer neuen Bestzeit von 8,50s war dies dann doch nicht so schlimm.
Abschließend lief sie dann noch sehr souverän die 800m. Diese gewann sie dann auch mit einer sehr guten Zeit.
Sigita Stankeviciute und Anika Gleiß mussten etwas lange auf ihren Bewerb warten. Doch dann ging es auch sehr spritzig los. Beide liefen im gleichen Lauf. Anika sprintet zu einer super neuen Bestezeit und Sigita kam nahe an ihre Bestleistung heran. Sigita startete dann noch im 80m Hürdenlauf, wo sie eine starke neue Bestezeit aufstellte. Anika trat dann noch im Weitsprung an, wo sie auch nahe an ihre Bestleistung heran kam.
Alle Athletinnen zeigten sehr sehr gute Leistungen und als Trainerin kam man da nur mehr als zufrieden sein.
Ebenfalls am Start war noch Sophia Gruber-Pandion. Nicht ganz so spritzig wie erwartet konnte sie dennoch solide Leistungen im 100m und 100m Hürdenlauf erreichen.
Nächstes Wochenende sind alle 4 Athletinnen bei den U16/U20 NÖLV Meisterschaften in Wien im Einsatz. Wir freuen uns auf weitere gute Leistungen und sind gespannt.
G´scheid G´schwind G´schurld
Da haben doch glatt einige der Amstettner LCA-LäuferInnen beim Abendmeeting in Waidhofen/Ybbs am 21.5. diese neue 3-G-Regel gewaltig umbenannt.
Nein, nicht in Gastgärten Ganztägig Geöffnet (Scheibsta) oder gar wie Gernot Kulis´ „außen-schön und innen-Minister“ Karl Schmähhammer in G-bitte, G-Oida, G-scheissn.
Wurde beim Aufwärmen von Livia Taibon und Laura Tatzreiter noch G´schwanert, G´kudert und G´locht, standen sie kurz darauf G´schniegelt, G´schneuzt und G´kampelt an der Startlinie.
G´start, G´rennt und G´wunna müßte die Kurzfassung von Lauras Lauf lauten (3-L-Regel??). Von Beginn an richtig angelegt, fand sie ihr Tempo lange Zeit am Ende einer Führungsgruppe, ging zum optimalen Zeitpunkt nach vor und zog 200 Meter vor dem Ziel unwiderstehlich davon. Der Lohn nach G´keucht, G´spuckt und G´schoffd war eine neue persönliche Bestzeit von 2,22,09.
Livia stand ihr um nichts nach und verbesserte ihre auf 2,31,47.
Genial Großartig Gelaufen kann man auch über Viola Simmers Lauf schreiben. Lief sie doch im zweiten 800m Bewerb des Abends lauraähnlich bis fast 600 Meter ihrer Kontrahentin hinterher, ehe sie ausscherte und ihr auf den letzten 200 Metern keine Chance mehr ließ. 2,21,76 waren der Lohn für diese taktisch-läuferisch äußerst gute Leistung und der Tagessieg vor Laura über die 800 Meter.
Kein Wunder, daß danach G´jubelt, G´freid und G´feiert wurde.
Gelang Violas Trainer Klaus Vogl doch über 1500m auch der Tagessieg mit einem körperlich mühsamen -leicht lief leider (3-L-Regel) da gar nichts-, aber äußerst willensstarken Rennen, in der dafür respektablen Zeit von 4,12,83. Auf die erhofften 4,10 zur Erreichung des Limits für die Österreichischen Meisterschaften fehlte dann doch einiges – vor allem die Leichtigkeit.
Mit dem üblichen Mittelstreckenproblem –G´rempelt, G´stessn und G´stolpert- hatte Jan Ratay im abschließenden 3000m Lauf nicht zu kämpfen, mußte er doch die zweite Hälfte des Rennens am Ende des Feldes alleine laufen. Umso höher ist die neue persönliche Bestleistung von 9,34,45 einzuschätzen.
Mir als Betreuer bleibt da nur zu gratulieren – Grandios, Gewaltig, Genial. Und euch schon für die nächsten Läufe anzufeuern – Go Go Go!!
(hafau)
Lorenz Ursprunger durfte heute bei den Oberösterreichischen Mehrkampfmeisterschaften außer Konkurrenz im 110m Hürdenlauf starten. Die erzielten 15,01s bei leichten Gegenwind machen Hoffnung, dass er in den nächsten Wettkämpfen das Limit für die Junioren-EM (14,50s), dass er im Vorjahr schon gelaufen war, bestätigen kan.
Bei der am 24.4. in St. Pölten unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Covid-Sicherheitsmaßnahmen für Spitzensportveranstaltungen durchgeführten Langstaffellandesmeisterschaft konnten die angetretenen LCA-LäuferInnen zum Saisoneinstieg überzeugen und in 3 verschiedenen Klassen jeweils Silbermedaillen mit nachhause nehmen.
Den Beginn aus LCA-Sicht machten die Männer der allgemeinen Klasse über 3x 1000m. Jan Ratay, Klaus Vogl und Max Rummler überraschten dabei Gegner, Betreuer und ein wenig wohl auch sich selbst mit hervorragenden Zeiten. So blieb Jan unter 2 min 50sec und die beiden anderen unter 2min 40sec, wobei Max seinen Trainer Klaus laufzeitmäßig knapp in Schach hielt (in der Kategorie Laufästhetik sich jedoch klar geschlagen geben mußte) und mit einer kämpferischen Gewaltleistung den immer näherkommenden Schlußläufer der St. Pöltener Staffel am Ende gerade noch hinter sich lassen konnte.
In der Mädchen u16-Klasse war im großen Starterinnenfeld (12 Staffeln) mit einer Medaille über die 3x 800m „gerechnet“ worden. Sigita Stankeviciute, Livia Taibon und Laura Tatzreiter erfüllten diese Vorgabe souverän und präsentierten sich stark. Sigita lief als Startläuferin nach etwas zu schnellem Beginn taktisch klug und übergab sicher auf Livia, die die erste Rennhälfte ein wenig „verschlief“, aber mit einer guten zweiten Runde schon auf Platz 2 liegend Laura ins Rennen schickte, die hinter der überlegenen ersten Mödlingstaffel grandiose erste 600m auf die Bahn zauberte, für die sie auf der letzten halben Runde noch ein wenig „büßen“ mußte. Der 2. Platz war aber nie mehr in Gefahr.
In der weiblichen allgemeinen Klasse versilberten an diesem Tag auch Chiara Vojtek, Katharina Mayer und Viola Simmer ihre 3x 800m Mittelstreckenleistungen. Chiara legte ihre Vorfeldnervosität gut ab und lief handgestoppte Bestleistung. Das Gleiche gelang Kathi mit einem couragierten Lauf, die dabei die ihre aus dem Jahr 2009(!!!) unterbot, und bereits auf dem zweiten Platz liegend an Viola übergab, die souverän und gleichmäßig die 3. Silberne an diesem Tag für den LCA sicherstellte.
Herzliche Gratulation allen LäuferInnen – möge sich die kommende Wettkampfsaison ähnlich erfolgreich entwickeln.
Zwei Medaillen für die LCA Umdasch Hammerwerfer.
Am vergangenen Samstag fanden die ersten österr. Meisterschaften im Winterwurf statt. Der Wettkampf wurde als „Veranstaltung im Spitzensport“ gemäß der aktuellen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Verordnung durchgeführt. Zuschauer/innen waren keine zugelassen, es gabt aber einen kostenlosen Livestream, welcher nachgesehen werden kann. Re-Live (StreamsterTV)
Fakten: Winterwurf-Meisterschaften haben in anderen europäischen Ländern Tradition. Wenn man auf den Terminkalender von European Athletics blickt, dann findet man im heurigen Jahr von Ende Jänner bis April solche Meisterschaften in 15 Ländern, darunter Italien, Frankreich, Ungarn, Lettland, Zypern und in zahlreichen Balkan-Staaten, wo der Wurf große Tradition hat. In der Vergangenheit gab es auch schon öfters Winterwurf-Bewerbe in Österreich (z.B. 2005 und 2006 Winterwurf-Challenge parallel zur Hallen-Staats), jedoch wurden diese nie als offizielle österreichische Meisterschaften ausgetragen.
Am Samstag um 12:00 Uhr gab es also in Umdasch Stadion Amstetten den ersten Wurf im Rahmen dieser Meisterschaft. Es könnte wohl keinen besseren Ort für das Debüt geben, denn nicht nur Vereinsobmann Michael Hofer, der 2011 und 2013 Staatsmeister im Hammerwurf war und Österreich bei der Team-EM vertrat, war euphorisch, sondern auch die Anlage kann sich mit 2 Wurfkäfigen, einer davon ist neu, und 3 Speerwurf-Anlagen sehen lassen. Diese Voraussetzungen machen den besonderen Zeitplan erst möglich.
Den Auftakt setzten gleich die Hammerwerfer und mit dabei zwei Amstettner. Vereinsobmann Michael Hofer übertraf zum 50igsten Geburtstag die 50m Marke und gewann diese Meisterschaft 50,54m mit 1,5m Vorsprung auf den zweiten, den Linzer Armin Beham. Dritter wurde wieder ein Amstettner, Klemens Rameder erreichte mit 47,32m und persönlicher Bestleistung sensationell.
Michael Hofer: „Ich habe nicht damit gerechnet mit 50 Jahren noch einmal auf Platz eins bei einer österreichischen Meisterschaft der Männer zu kommen, darum freut mich auch die erbrachte Leistung sehr. Ich fühle mich nicht beim alten Eisen, sondern eher als Nirosta. In der Ergebnisliste finden sich viele junge Athleten mit großem Potential im Hammerwurf. So wie der von mir gecoachte Vereinskollege Klemens Rameder, der bald mit dem 7,26kg schweren Hammer bald die 50iger Marke erreichen wird.“ und weiter“ Als Obmann des LCA Umdasch ist uns als Veranstalter-Team eine hervorragende Premiere diese Wettkampfformates gelungen, mein Dank gilt hier auch der Stadtgemeinde Amstetten, die uns bei der Infrastruktur im Umdasch Stadion tolle Anlagen bereitstellt.“
Klemens Rameder: „Ich bin sehr zufrieden mit der neuen persönlichen Bestleistung, noch mehr jedoch mit der Bronzemedaille. Natürlich fehlen um diese Jahreszeit noch viele Trainingswürfe und ich werde mich im Saisonverlauf noch weiter steigern können.“ so der junge LCA Umdasch Hammerwerfer.
Der Wettkampf heute fand als „Veranstaltung im Spitzensport“ gemäß der aktuell geltenden COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung statt. Daher waren keine Zuschauer/innen im Stadion zugelassen, ein COVID-Präventionskonzept mit verpflichtender Testung aller Anwesenden kam zur Anwendung. Der Veranstalterverein LCA Umdasch Amstetten zeigte bereits großes Interesse, auch die zweite Auflage der heimischen Winterwurf-Meisterschaften im Jahr 2022 ausrichten zu können.
Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass wir ab kommender Woche Montag, 15. März 2021, unser Training für alle Kinder und Jugendliche unter 18 wieder aufnehmen können. Die Gruppengröße ist auf max. 10 Kinder/Jugendliche beschränkt.
Somit starten bei uns wieder alle Trainingsgruppen am Montag. Sind in einer Gruppe mehr als 10 Kinder/Jugendliche anwesend wird die Gruppe auf 2 Trainer aufgeteilt. Das Training findet ohne Körperkontakt und unter Einhaltung des Mindestabstands von 2 Meter und ausschließlich im Freien statt.
Trainer müssen einmal wöchentlich negativ getestet oder mit FFP2 Maske das Training abhalten.
Unter folgenden Link findet ihr die genauen Vorgaben vom ÖLV über den Trainingsbetrieb:
https://www.oelv.at/de/newsshow-covid-19-verordnung-neuerungen-ab-montag-15.-maerz
Wir werden uns an all diese Vorgaben halten und sind froh endlich den Trainingsbetrieb wieder starten zu können.
Achtung: Die Benützung unserer Kraftkammer ist ausschließlich NUR für Athleten/Athletinnen, die voriges Jahr bei Staatsmeisterschaften teilgenommen haben, gestattet!!! Bitte dies unbedingt einhalten.